Home

16Apr 2021

Keine Gäste, keine Arbeit? Hände in den Schoß legen und warten – das ist nichts für unsere sechs Auszubildenden, die daher kurzerhand die „Azubi-Backstube“ ins Leben gerufen haben. Sämtliche Vorgänge und Arbeitsschritte, von der Planung über die Zutatenliste, den Einkauf und natürlich das Backen selbst, wurden von den Azubis umgesetzt. Das Projekt wurde von Azubi-Leiterin Michelle Wagner lediglich „begleitet“. Die Idee hinter der „Azubi-Backstube“ war, zum einen die eigenen Fähigkeiten in Sachen Planung und Umsetzung wieder unter Beweis zu stellen, aber auch „endlich mal wieder was machen zu dürfen“. Darüber hinaus haben wir unseren Stammgästen mit der Zusendung der 330 Osterpäckchen, gefüllt mit Plätzchen, eine kleine Freude gemacht und uns so ins Gedächtnis gerufen. Die Resonanz der Stammgäste war sehr positiv. Viele freuten sich von „Ihrem“ Hotel eine kleine Aufmerksamkeit zu erhalten und schwärmten in alten Zeiten, die sie im Hotel Zugspitze verbracht hatten.  Wir sind sehr stolz, was unsere Auszubildenden hier alleine auf die Beine gestellt haben. Das Ziel war es mit dieser Aktion unseren Gästen, in dieser schweren Zeit, ein Lächeln auf die Lippen zu zaubern und wir glauben, das ist uns auch gelungen.

Du suchst eine Ausbildungsstelle für 2021? 

29Jan 2021

Mit 15 Jahren ist Samuel Dietsch der bislang jüngste Auszubildende im Hotel Zugspitze in Garmisch-Partenkirchen. Von Kindesbeinen an war für den jungen Oberbayern klar: Er will Koch werden. Im Interview verrät er, warum er so früh schon sein Berufsziel so zielstrebig verfolgt, und was sein Wunsch mit LEGO-Bausteinen zu tun hat.

Samuel, Du bist im letzten Sommer erst 15 Jahre geworden, ist es für Dich ok, wenn wir Dich mit „Du“ ansprechen?
Na klar – kein Thema. Das „Sie“ ist mir sogar fast unangenehm und ich muss mich erst noch daran gewöhnen. Wenn es nach mir ginge, könnten sich alle Menschen auch grundsätzlich nur noch duzen. Und in der Küche herrscht sowieso ein lockerer Umgangston…

Wie kam es, dass Du Dich für den Beruf des Kochs so sehr begeisterst?
Hm, ich glaube, das ist bei mir so wie bei den meisten: Der Papa ist schuld. Der ist auch Koch und mein Vorbild. Schon als ich klein war, habe ich ihm zuhause beim Kochen zugeschaut. Ich fand es toll, wie er aus verschiedenen Sachen etwas ganz Neues „zusammengebaut“ hat – so ähnlich, wie ich mit LEGO-Bausteinen. Nur musste hier darüber hinaus auch noch geschnitten, gerührt und erhitzt werden. Aus heutiger Sicht weiß ich, dass damals schon meine Leidenschaft fürs Kochen geweckt wurde – und bis heute anhält.

Wie bist Du ins Hotel Zugspitze gekommen?
In der Schule stand ein Praktikum auf dem Programm. Es war klar: Ich gehe in eine Küche in einem Restaurant oder Hotel. Ich habe mir einige angeschaut und am besten hat es mir hier im Hotel Zugspitze gefallen. Mit Küchenchef Georg Strohmeyer bin ich sofort prima klargekommen und auch der Rest der Crew war sehr sympathisch. Also war die Entscheidung gefallen – und bisher habe ich sie nicht bereut. Ich finde das ganz spannend, wie hier mit den Lebensmitteln umgegangen wird, alles kommt direkt und frisch vom Landwirt oder Zulieferer, wird sofort und liebevoll verarbeitet. Das finde ich gut. Alle sind sehr engagiert, binden mich in sämtliche Aufgaben ein und möchten mir etwas beibringen. Meine Ausbildungsleiterin Michelle Wagner kümmert sich intensiv um mich und auch die Azubi-Kollegen sind nett. Also: alles gut.

Koch zu sein kann anstrengend sein – angefangen bei den mitunter „unschönen“ Arbeitszeiten bis hin zum „Stress am Herd“. Dennoch hast Du Dich dafür und nicht für einen „Job am Schreibtisch“ entschieden…
Am Schreibtisch zu arbeiten ist nichts für mich. Also zumindest bisher. Ich mag es eher, etwas mit den Händen zu tun und den Kopf muss man dabei ja auch einsetzen. Auch glaube ich, dass der Job des Kochs auf absehbare Zeit – zumindest innerhalb meiner Generation – nicht von Maschinen oder Robotern zufriedenstellend erledigt werden kann. Also dürfte dieser Arbeitsplatz lange sicher sein. Was die Arbeitszeiten anbelangt: Bisher finde ich das eigentlich ganz cool, auch spät am Abend noch nicht zuhause sein zu müssen, aber vielleicht ändert sich das irgendwann auch mal. Und das Stress-Level im Hotel Zugspitze ist wirklich erträglich, außerdem lässt mich etwas Druck konzentrierter arbeiten.

Wo und wie siehst Du Deine Zukunft? Was wäre Dein Traum?
Auf jeden Fall hinter dem Herd. Es macht mich einfach glücklich, Menschen mit gutem Essen zu erfreuen. Wo das passiert, ist mir eigentlich relativ gleich, aber natürlich wäre es ein Traum von mir, vielleicht einmal auf einem großen Kreuzfahrtschiff zu arbeiten, mit vielen internationalen Kollegen, in einem tollen Team. Ein Job, der Spaß macht, und bei dem man zugleich die Welt erkunden kann.

29Nov 2020

Er ist achteckig, bietet Platz für bis zu zehn Gäste und erstrahlt in den Abendstunden in magisch-blauem Licht: Der neue Whirlpool in Oktogon-Form im Erholungsbereich unseres Hotels entspricht dem jüngsten Stand der Technik, Sicherheit und dank seiner Fertigung aus Edelstahl auch dem in Sachen Hygiene. „Den Blick durch die Panoramafenster auf das Wettersteingebirge gibt es gratis noch dazu“, so Frank Erhard, Direktor im Hotel Zugspitze. Wir haben die Zeit im Lockdown für die Renovierung der 1.000 Quadratmeter großen Sauna- und Badelandschaft genutzt. „Und ist das Bergpanorama vor der Tür einmal wolkenverhangen, so imitiert eine auf dem Fensterglas angebrachte Folie die sonst beeindruckende Silhouette“, erklärt Erhard weiter.

10Okt 2020

Trotz der aktuellen Lage haben wir als Hotel Zugspitze die Einstellung unserer Nachwuchskräfte im Vergleich zu den Vorjahren verdoppelt: Vier angehende Hotelfachleute und ein Koch wurden eingestellt.

„Dass wir einen neuen Azubi-Einstellungsrekord aufstellen konnten, freut uns natürlich sehr – auch ein Beleg dafür, dass wir ein guter Ausbildungsbetrieb sind“, so Direktor Frank Erhard.

So erweist es sich jetzt als kluge Entscheidung, dass 2019 mit Michelle Wagner eine eigene Ausbildungsleiterin für die aktuell insgesamt acht Azubis unter Vertrag genommen wurde. Denn der Berufseinstieg gestaltet sich für die Debütanten mit Blick auf die erschwerten Bedingungen, Stichwort „Mund/Nasenschutz“, „Hygiene“ oder auch „Abstands-Regeln“, als Herausforderung. „Michelle Wagner hat zudem ein vielversprechendes Pilot-Projekt initiiert, in dem die Berichtshefte über unsere Hotel-App geschrieben und kontrolliert werden. Mit diesem System sind wir wohl Vorreiter in unserer Branche“, erklärt Erhard. „Wenn auch schwierig, möchten wir auch weiterhin ausbildungsbezogene Ausflüge, zum Beispiel eine Destillerie- und eine Brauereiführung, durchführen und verschiedene interne Schulungen abhalten.“

Willst auch eine Ausbildung im Hotelfach oder in der Küche absolvieren? Dann bewirb dich jetzt schon für 2021! 

21Sep 2020

Mit Ende des Sommers endet auch die Hauptreisezeit und wir haben eine Menge Feedback unserer Gäste bekommen, die ja auch das erste Mal zu Pandemie Zeit gereist sind. Wir sind glücklich, dass die meisten Reaktionen positiv waren und wir sehr gelobt wurden über unser Hygienekonzept. 

Nach diesem gut gebuchten Sommer, ohne einen Corona Fall in unserem Haus, fühlen wir uns bestätigt bereits Ende April mit den Hygieneplanungen begonnen zu haben, so Direktor Frank Erhard

Unsere Gäste fühlen sich sicher und nur wenig eingeschränkt, auch wenn manches natürlich, aus Sicht der Gäste etwas terminierter abläuft als sonst. Unser Ziel war es von Anfang an uns an alle Hygienemaßnahmen zu halten und es gleichzeitig unseren Gästen so normal, wie möglich mit Covid-19 Maßnahmen zu machen. Auch im Herbst scheint die Reisefreudigkeit unserer Gäste nicht nach zu lassen.

Wir freuen uns auch Sie bald bei uns begrüßen zu dürfen. 

Alle unsere Corona Hygienemaßnahmen finden Sie >> HIER <<

Sie möchten auch einen schönen Urlaub in den Alpen verbringen?

10Sep 2020

Nord- und Ostseestrand-Feeling in den Alpen? Das können Sie ab sofort bei uns im Hotel Zugspitze erleben. Mit unseren neuen Strandkörben – natürlich im Alpenlook mit Fenstern, Dachschindeln, Vorhang und Polsterung –  bieten wir weitere Open-air-Sitzmöglichkeiten. Es ist traumhaft, zu zweit aus unserem Garten den Sonnenuntergang zu verfolgen und um Sicherheitsabstände muss man sich auch keine Gedanken machen. Da fühlen sich auch Nordlichter wohl – garantiert. 

Sie möchten Urlaub mit bayerischer Gemütlichkeit genießen? Alle Informationen über unsere Zimmer finden Sie >> HIER <<

21Jul 2020

Was sich erstmal anhört wie ein Rückzugort für Kühe ist tatsächlich Wellness pur für die Seele. Unser Ausflugstipp führt uns nach Farchant mit Startpunkt am Freibad. Hier finden Sie entweder direkt einen Parkplatz für Ihr Auto oder Sie verwenden die kostenfreien Ortsbusse nach Farchant.

Schon nach wenigen Metern beginnt der Einstieg des Pfades und führt über einen Walderlebnisweg in Richtung Kuhflucht. Mit kleinen Spielchen, immer schön naturbezogen, lernt man viel über Wald und Gegend. Sowohl Alt und Jung können hier noch was lernen! 

Nach etwa 30 Minuten erreichen Sie den Kuhfluchtgraben. Ein Fluss durchquert diesen und lädt zum Füße reinhängen ein, sofern es das Wetter zu lässt. Hier kann man sich auch schon klanglich mit Wassergeplätscher verwöhnen lassen. Weitere Spielchen des Walderlebnispfades finden sich ebenfalls in der Nähe wieder, zum Beispiel Weitspringen mit dem Vergleich wie weit die heimischen Tiere springen können.

Jedenfalls stellen wir fest, dass wir noch nicht an unserem Ziel sind. Es geht weiter Bergauf (Achtung jetzt kommt der „anstrengende“ Teil. Ca. 800m und 50 Höhenmeter später, immer begleitet von kleinen Wasserfällen, erreichen wir unser eigentliches Ziel. Die Kuhfluchtwasserfälle!

Die Wasserfallgruppe gehört mit ca. 270m zu einen der höchsten Deutschlands. Es lohnt sich noch ein paar Meter weiter zu gehen. Dann kann man sich an den kompletten Wasserfällen ergötzen. Ein paar schöne Momente später gehen Sie denselben Weg wieder zurück Richtung Farchant. Auf dem Weg selbst erwartet Sie leider keine Einkehrmöglichkeit. Davon gibt es aber in Farchant genug. 

Die ganze Tour eignet sich bei Sonnenschein, aber auch bei regnerischem Wetter sehr gut. Gerade bei Regen sind die Wasserfälle noch aggressiver.

Länge: 3,4km (hin und zurück)
Höhenmeter: ca. 50hm
Zeit: ca. 2 Stunden (hin und zurück)
eignet sich hervorragend mit Kindern ab 3 Jahren. Buggy wird nicht empfohlen.

11Jun 2020

Wir beginnen am Hotel und spazieren 5 Minuten zu Fuß zum Zugspitzbahnhof Garmisch-Partenkirchen. Der Zug bringt uns innerhalb von 40 Minuten zum Eibsee. Von dort aus startet unsere Wandertour.

Die ersten Meter führen entlang der Riffelriss Skipiste. Wir wechseln nach ca. 15 Minuten Wiesen und Schotterweg in den Wald und genießen die ruhige Atmosphäre. Nach ca. 30 Minuten kann man auch schon die ersten Blicke in Richtung Grainau und Garmisch-Partenkirchen erhaschen. Weiter über Wiesen und Schotter geht es den Berg hinauf. Immer mit Blick auf die Zugspitze, welche gar gewaltig wirkt, wenn man so nah an ihr dran steht. Ab und zu fährt sogar mal die neue Eibsee Seilbahn vorbei. 

Etwa 1,5 Stunden später erreicht man die Bergstation Riffelriss. Auch die Zahnradbahn hält hier bei Bedarf. In der Nähe der Bergwachtstation genießen Sie die spektakuläre Aussicht auf den Eibsee. Der See entstand übrigens in der letzten Würm-Kaltzeit und ist ein Überbleibsel des damaligen Loisach-Isar Gletschers.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten für den Abstieg. Den selben Weg wieder zurück oder bei der Zugspitzbahn gegen Gebühr zusteigen und sich nach unten bringen lassen 😉 Außerdem ist das Riffelriss Ausgangspunkt für die Riffelscharte (Südseite).

In jedem Fall können Sie sich, nach Ihrer Tour, auf den erfrischenden Eibsee freuen.

Mit der Zugspitzbahn oder dem Eibsee Bus kommen Sie stündlich wieder zurück nach Garmisch-Partenkirchen

Als kleinen Tipp: Diese Tour ist meistens gar nicht so gut besucht, da es an der Riffelriss keine Alm gibt, dafür gibt es Einkehrmöglichkeiten am Eibsee.

Dauer: ca. 3 Stunden (hin und zurück)
Höhenmeter: ca. 650hm
Kilometer: 6,8km (hin und zurück)

15Mai 2020

Georg Strohmeyer, Küchenchef des Restaurants „Joseph Naus Stub‘n“ im Hotel Zugspitze darf sich freuen: Auch 2020 wird sein Restaurant im Bib Gourmand – dem „kleinen Guide Michelin“ – geführt. „Wiederholt zu diesem auserwählten Kreis von rund 400 empfohlenen Restaurants in Deutschland gehören zu dürfen ist zweifelsohne eine große Ehre. Aber mehr noch: Als tief mit der Region verbundener Betrieb leben wir die Philosophie eines authentischen Gastgebers aus Überzeugung und von ganzem Herzen“, so Strohmeyer. Großhändler und -märkte beispielsweise sind für ihn beim Kauf von Frischeprodukten kein Thema. „Wir beziehen fast alles direkt vom Bauern und Metzger vor Ort, fast alle Lieferanten kennen ich und mein Team persönlich. Damit unterstützen wir nicht nur die Region, die so viele tolle Rohstoffe für unser Spielfeld bereithält, sondern garantieren unseren Gästen eine Top-Qualität sowie eine Küche der kurzen Wege. Regionalität ist also kein ‚Deckmäntelchen‘ bei uns, sondern tatsächlich drin in allen unseren Gerichten.“

Frische, Herkunft, Kreativität, Bodenständigkeit – Bib-Kriterien werden großgeschrieben

„In Zeiten wie diesen, aber sicherlich sehr verstärkt auch in Zukunft, kommt einer bewussten, gesunden und nachhaltigen Ernährung mit frischen Zutaten – sei es zuhause oder im Restaurant – eine wachsende Bedeutung zu“, ist sich Strohmeyer sicher. „Hierauf werden wir künftig noch stärker achten, und damit auch die Kriterien des Bib Gourmand weiterhin erfüllen. Der schreibt zudem ein angemessenes Preis-Leistungs-Verhältnis vor, maximal 37 Euro für ein Drei-Gänge-Menü. „Eine anspruchsvolle Küche für ‚jedermann‘ oder ‚jederfrau‘ also – genau das möchten wir sein und bleiben; mit Freude, Leidenschaft und Ehrlichkeit am und beim Kochen.“

22Apr 2020

Wie zahllose andere Hotels auch, haben wir derzeit aufgrund der COVID-19 Pandemie geschlossen. Küchenchef Georg Strohmeyer möchte jedoch seine Hände „unter keinen Umständen“ in den Schoß legen und etwas für die wegen der fehlenden Arbeitskräfte in Not befindlichen Landwirte tun: Als „Praktikant“ bei der nahen Gärtnerei „Garten Eden“ in Ohlstadt, die auch ein Zulieferer des Hotels ist, bringt sich der gestandene Koch nun beim Pflanzen von Gemüse helfend ein. „Mehr als 10.000 Jungpflanzen haben wir bereits gesetzt“, verkündet Strohmeyer stolz. Unter anderem haben wir KohlrabiWeißkohlBroccoli, alles Mögliche an SalatZwiebelnPak ChoiTot Soi und Karotten gepflanzt. Nur so kann die Ernte im Sommer eingebracht werden und die Menschen mit Gemüse versorgen – hoffentlich bis dahin auch meine eigene Küche im Hotel Zugspitze!“ 

Gemüse frisch vom Markt 

Georg Strohmeyer ist es wichtig seine Lieferanten möglichst persönlich zu kennen und somit auch die Produkte, die er in seiner Küche verarbeitet. So kauft er jeden Freitag beispielsweise eine Auswahl an Gemüse von Garten Eden ein. Die Produkte bezieht er direkt beim Wochenmarkt, der gleich um die Ecke in der Fußgängerzone stattfindet